TÜV Preise – ein Überblick

Der Terminus „TÜV Preise“ hat sich zwar eingebürgert, ist aber sachlich falsch. Korrekter wäre wohl etwas allgemeiner „Preise für Haupt- und Abgasuntersuchung“, denn prüfungs- und damit erhebungsberechtigt sind neben dem TÜV noch andere technische Überwachungsvereine und -gesellschaften. Mehr zu deren Gebühren erfahren Sie hier bei Auto-Wissen.org!

TÜV Preise
Rechtzeitig um eine neue Plakette kümmern und sorglos weiterfahren.- © BernieCB by flickr.com

Zur Sicht-, Funktions- und Wirkungsprüfung eines motorisierten Fahrzeugs werden Halter eines Pkw beispielsweise alle zwei Jahre gebeten. Die TÜV Preise unterscheiden sich jedoch von Bundesland zu Bundesland, von prüfungsberechtigter Institution zu Institution und innerhalb der vorhandenen Fahrzeugarten. Ist der TÜV abgelaufen, kann es teuer werden. Hier einige hilfreiche Hinweise zum Thema.

TÜV Preise- woher kommen die Unterschiede?

TÜV Preise sind in ihrer Höhe deutschlandweit nicht einheitlich. Ursächlich dafür ist der freie Wettbewerb unter den prüfungsberechtigen Institutionen, seitdem der Technische Überwachungs-Verein (TÜV) seine Monopolstellung eingebüßt hat. Die Preisunterschiede innerhalb einer Region fallen jedoch meist nur marginal aus. Zwischen den einzelnen Bundesländern sind sie wiederum nicht so groß, als dass eine weite Anreise irgendeinen finanziellen Vorteil bringen würde. Das Fahrzeuggewicht in Verbindung mit den verschiedenen Fahrzeugklassen ist maßgeblich für die Höhe der anfallenden Gebühren, d.h., der TÜV fürs Motorrad ist in der Prüfung billiger als der für einen Pkw.

Erhöhte TÜV Preise bei Versäumnis?

Vorsicht ist geboten, wird der Termin für die verpflichtende Überprüfung mehr als zwei Monate überschritten. Es sind zwar keine erhöhten TÜV Preise zu entrichten, aber Bußgelder, die gestaffelt nach der überzogenen Zeit verhängt werden. Nach acht Monaten mit abgelaufenem TÜV werden bereits 40 Euro fällig. Auch kann bei Versäumnis die eigene Schuld bei einem Unfall höher bewertet werden.