Der schönste TÜV-Bericht hat keinen Eintrag

Umgangssprachlich wird er „TÜV Bericht“ genannt und während der Hauptuntersuchung (HU) erstellt. Er bescheinigt einem Fahrzeug Verkehrssicherheit und Umweltfreundlichkeit. Im Besten Fall enthält er keinen Eintrag, dann verlässt der Fahrzeughalter die Abnahmestelle ohne zur Nachuntersuchung wiederkehren zu müssen. Was noch wissenswert zum Thema ist, erfahren Sie auf Auto-Wissen.org.

TÜV Bericht
Ein Beispiel für einen TÜV Bericht. – © embegestalt by flickr.com

Wer träumt nicht davon, mit einer neuen Plakette am Heck den TÜV sofort nach der Hauptuntersuchung verlassen zu können, ohne nochmals vorfahren zu müssen. Erlaubnis hierzu erhält aber nur derjenige, der einen tadellosen TÜV-Bericht von seiner Abnahmestelle ausgehändigt bekommt.

TÜV Bericht: Was wird festgehalten?

Bei der TÜV-Hauptuntersuchung, seit 2010 mit integrierter Abgasuntersuchung, handelt es sich um eine reine Sicht-, Funktions- und Wirkungsprüfung sicherheitsrelevanter Bauteile eines Pkw. Die Abgasuntersuchung soll in erster Linie der Umwelt zugute kommen, kann aber auch auf Motorschäden hinweisen.

Zur Prüfung  zählen im Einzelnen:

  • Fahrgestell, Fahrwerk, Verbindungseinrichtung
  • Lenkung
  • Reifen, Räder
  • Auspuffanlage
  • Bremsanlage
  • Schließkräfte an kraftbetätigten Türen

Festgestellte Mängel an diesen Teilen werden in den sogenannten TÜV Bericht aufgenommen und sind vom Fahrzeughalter binnen eines Monats zu beseitigen.

TÜV Bericht: Was ist sonst noch wichtig?

Eine allgemeine Pflicht, den TÜV Bericht permanent mitführen müssen, besteht nicht. Dennoch müssen Sie den Untersuchungsbericht so lange aufbewahren, bis Sie beim nächsten Abnahmetermin einen neuen erhalten. Vorzeitig verlorene oder verlegte Berichte können in der Regel bei der Annahmestelle nochmals ausgestellt werden. Keine zusätzlichen TÜV-Kosten entstehen, wenn Sie den TÜV überziehen. Jedoch müssen Sie bereits nach zwei Monaten mit einem nach Länge der Versäumnis gestaffelten Bußgeld rechnen.