Plug-in-Hybrid – sinnvolle Kombination?

Viele Autohersteller bieten mittlerweile neben den üblichen Hybrid-Fahrzeugen auch sogenannte Plug-in-Hybriden an, die an der Steckdose aufladbar sind. Erfahren Sie hier auf Auto-Wissen.org mehr zur Funktionsweise und den Kosten solcher Fahrzeuge.

Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge werden an haushaltsüblichen Steckdosen aufgeladen. © knipseline / pixelio.de

Besonders im Stadtverkehr lohnt es sich für viele Fahrer aus ökonomischen und ökologischen Gründen auf einen elektrischen Antrieb umzusteigen. Durch einen Plug-in-Hybrid ist das möglich, ohne auf den Komfort eines Motors mit Verbrenner zu verzichten. Einige Zubehör-Hersteller für Autos bieten mittlerweile sogar Kits an, mit denen ein solcher Hybrid-Antrieb in einem herkömmlichen Fahrzeug nachgerüstet werden kann. Diese Installation sollten Sie allerdings nicht selbst durchführen, sondern durch eine professionelle Kfz-Werkstatt übernehmen lassen.

Wie funktioniert ein Plug-in-Hybrid?

In Plug-in-Fahrzeugen sind zwei Motoren installiert. Während der eine aus den Batterien mit Energie versorgt wird, ist der andere Motor als herkömmlicher Verbrennungsmotor nutzbar und wird mit herkömmlichem Benzin oder Diesel versorgt. Die Besonderheit von Plug-in-Hybriden liegt in der Hybridtechnik, die ein Aufladen an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose ermöglicht. Sollte es, beispielsweise aufgrund einer hohen Entfernung vom Fahrzeug zur Steckdose, nicht möglich sein, die Batterien an der eigenen Steckdose aufzuladen, gibt es innerhalb Deutschlands viele Aufladestationen, an denen das Plug-in-Hybrid-Fahrzeug mit Strom versorgt werden kann. Eine Übersicht über die bestehenden Aufladestationen finden Sie auf dieser Website. Bei diesen Fahrzeugen ist es also möglich, Stecken rein elektrisch zurückzulegen. Sollte die Energie aus den Batterien nicht mehr ausreichen, springt der Verbrennungsmotor ein. Durch diese Kombination ergeben sich äußerst positive Verbrauchswerte von 2-3l/100km bei der aktuellen Generation von Hybridfahrzeugen.

Kosten von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybrid-Motoren

Einstiegsmodelle mit Hybrid-Antrieb, so zum Beispiel das Referenzmodell Prius III von Toyota, gibt es bereits ab etwa 35.000 € zu erwerben. Nach oben gibt es in der Preisgestaltung jedoch keine Grenzen. Während Volvo für den V70 als Plug-in-Variante noch einen Preis von etwa 90.000 € aufruft, produzieren auch Sportwagen-Hersteller seit einiger Zeit Plug-in-Hybridfahrzeuge für mindestens sechsstellige Preise. Unter anderem sind so McLaren mit dem P1, Porsche mit dem 918 Spyder und seit kurzem auch Lamborghini mit dem Asterion auf dem Hybrid-Markt vertreten.

Fazit

Dass Hybrid-Fahrzeuge mittlerweile in allen Karosserieformen, Preisklassen und für jeden Verwendungszweck hergestellt werden, zeigt, dass elektrische Antriebe schon längst keine Nischenprodukte mehr sind. Der Plug-in-Hybrid trägt einen großen Anteil an der Massentauglichkeit, da diese Fahrzeuge einfach und komfortabel wieder aufzuladen und zu nutzen sind.