Ölwechsel selber machen erfordert Fachkenntnisse!

Um die Lebenszeit Ihres Autos auf Dauer sichern zu können, ist ein Ölwechsel unabdingbar, denn bei einer regelmäßigen Kontrolle werden Motorschäden vorgebeugt. Viele der Autofahrer trauen sich mittlerweile zu den Ölwechsel selber zu machen. Warum dieser so wichtig ist und worauf Sie bei der eigenständigen Durchführung achten sollten, sagt Ihnen Auto-Wissen.org!

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Den Ölwechsel selber zu machen kann zu Motorschäden führen und sollte daher dem Fachmann überlassen werden! – © opelblog by flickr.com

Ein regelmäßiger Ölwechsel gehört zu den wichtigsten Wartungsmaßnahmen, denn zu stark verschmutztes Öl sowie zu niedriger Ölstand bringen das Herzstück des Autos, den Motor in Gefahr. Wann der Ölwechsel vorzunehmen ist, ist vom jeweiligen Fahrzeugtyp abhängig: In der Regel empfiehlt sich der Wechsel bereits nach 15000 bis 30000 gefahrenen Kilometern. Wer technisch begabt ist, kann auch versuchen Ölwechsel selber zu machen. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn das kann zu langfristigen Schäden am Fahrzeug führen.

Ölwechsel selber machen – wozu?

Unabhängig davon, ob man den Ölwechsel selber machen möchte oder nicht, ist zu berücksichtigen, dass er regelmäßig durchgeführt wird. Das erklärt sich damit, dass die Benutzung des Motoröls dazu führt, die mechanische Reibung zwischen Zylinder und Kolben erheblich verringern zu können. Ist der Motor nicht ausreichend geschmiert, kann es an der Berührungsfläche der beiden Komponenten zu schlimmen Schäden, wie dem sogenannten Kolbenfresser kommen, der den sofortigen Stillstand des Fahrzeugs zu Folge hat. Wie oft der Ölwechsel durchgeführt werden sollte, ist neben der Verunreinigungsstärke des Motors auch vom Fahrzeugtyp abhängig. So sollte ein Ölwechsel am Motorrad wesentlich öfter vorgenommen werden als bei einem PKW.

Ölwechsel – selber machen oder nicht?

Um einen Ölwechsel selber machen zu können, müssen Sie darauf achten, das verbrauchte Öl fachgerecht zu entsorgen, damit es nicht in den Boden gelangt und zur Verunreinigung des Grundwassers führt. Damit das Abfließen des Öls gewährleistet werden kann, benötigen Sie in der Regel eine Hebebühne.

Um die dauerhafte Beschädigung des Motors jedoch vorzubeugen, egal ob bei einem Schalt- oder Automatikgetriebe, der Ölwechsel ist am besten in einer Fachwerkstatt durchzuführen.
Wenden Sie sich also am besten an einen Fachmann in Ihrer Nähe, um spätere Komplikationen zu vermeiden. Da die Kosten für einen Ölwechsel unterschiedlich ausfallen können, ist es zu empfehlen, sich vorab verschiedene Angebote einzuholen.