Nanoversiegelung – Langzeitschutz für Ihr Auto

Auf Lack, Felgen und Scheiben aufgetragen sorgt die Nanoversiegelung für freie Sicht und eine dauerhaft glänzende Oberfläche! Über Funktion, das Verfahren der Oberflächenbehandlung sowie über Vorteile und Risiken informiert Sie Auto-Wissen.org!

Nanoversiegelung
Durch die Nanoversiegelung entsteht der sogenannte Lotuseffekt! © lichtkunst.73 / pixelio.de

Die Autopflege bereitet vielen Kfz-Besitzern großen Aufwand. Dieser kann durch eine sogenannte Nanoversiegelung auf ein Minimum reduziert werden. Kleinste Siliziumpartikel gleichen feinste Unebenheiten aus und legen sich wie eine dünne, unsichtbare Schutzschicht über die Oberfläche des Wagens. Der zentrale Effekt einer solchen Oberflächenbehandlung ist der Lotuseffekt: Wasser bleibt nicht mehr auf dem Lack haften, sondern perlt einfach ab – und mit ihm auch Schmutz! Dank der Nanoversiegelung wird das Auto also bei jedem Regen gereinigt, ohne dass Sie eine Waschanlage aufsuchen oder selber den Lappen in die Hand nehmen müssen.

Wann lohnt sich eine Nanoversiegelung?

Im Prinzip lohnt sich die Nanoversiegelung bei jedem Auto und zu jeder Jahreszeit. Sie kann nicht nur auf den Lack, sondern auch auf alle anderen Oberflächen wie Scheiben und Felgen aufgetragen werden. So sorgt sie im Winter für den Erhalt des Glanzes. Denn besonders Streusalz und Rollsplitt verursachen ansonsten feinste Kratzer auf der Oberfläche, welche bei Häufung zu einer Ermattung des Lackes führen. Auch die Behandlung der Scheiben hat einen erheblichen Vorteil: Auch an regnerischen Tagen ist freie Sicht garantiert, eine Schmierschicht auf der Windschutzscheibe gehört der Vergangenheit an!

Doch nicht nur bei schlechtem Wetter zeichnet sich eine Nanoversiegelung aus. Im Frühling und im Sommer bietet diese Art der Lackversiegelung Schutz vor der relativ aggressiven UV-Strahlung und vor Vogelkot.

Nanoversiegelung sollte einem Fachmann überlassen werden

Die Behandlung des Autos mit einer Nanoversiegelung ist ein Fall für den Lackdoktor! Das liegt einerseits an dem aufwendigen Verfahren und andererseits an dem Missbrauch des Begriffs „Nano“, welcher nicht geschützt ist. So kommt es, dass sich jeder Billigreiniger „Nanoversiegelung“ nennen kann. Ein lang anhaltender und effektiver Schutz des Lacks ist damit nicht zu erreichen!

Die Versiegelung an sich ist relativ zeit- und arbeitsaufwendig. Zunächst muss das Auto gründlich gereinigt werden, sodass sich keinerlei Schmutz- und Fettpartikel mehr auf der zu behandelnden Oberfläche befinden. Anschließend kann die Nanoversiegelung gleichmäßig und dünn aufgetragen werden. Nach einer etwa zweistündigen Aushärtungsphase bieten viele Werkstätten noch eine Politur an, damit der Wagen in neuem Glanz erstrahlt. Zwar ist dieses Verfahren nicht ganz billig, dafür bleiben Ihnen hinterher über einen sehr langen Zeitraum jegliche Reinigungsmaßnahmen erspart.