Mit der Lackversiegelung wird die Autopflege erleichtert

Bei regelmäßiger Pflege kann ein Auto lange Zeit in frischem Glanz erstrahlen. Die Lackversiegelung greift Autobesitzern mit ihren Nanopartikeln hier tatkräftig unter die Arme. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier auf Auto-Wissen.org!

Lackversiegelung
Die Lotus-Blüte dient als Vorbild für die Lackversiegelung. © Ulla Trampert / pixelio.de

Umwelteinflüsse wie Regen, UV-Strahlung, Streusalz und Vogelkot können der äußeren Schicht eines Autos mit der Zeit erheblich zusetzen. Ab Werk erhalten Automobile heutzutage zwar eine Versiegelung mit Klarlack: So bleibt ein moderner Lack bei regelmäßiger Pflege auch ohne weitere Lackversiegelung lange Zeit schön. Doch die Lackpartikel bilden keine geschlossene Schutzschicht, weshalb mit einer zusätzlichen Nanoversiegelung noch relativ deutliche Verbesserungen erzielt werden können.

Nanotechnologie bei der Lackversiegelung

Die Nanotechnologie orientiert sich häufig an Gegebenheiten und Mechanismen der Natur. So auch im Bereich der Lackversiegelung: Die Nanoversiegelung beruht auf dem sogenannten Lotus-Effekt. Aufgrund der nanoskopischen Oberflächenstruktur der Lotus-Blüte perlt Wasser auf ihr ab und nimmt dabei auch Schmutzpartikel mit. Von einer solchen Versiegelung versprechen sich Autobesitzer lang anhaltenden, strahlenden Glanz, Schutz vor Kratzern und eine zukünftig einfachere Pflege. Diese Effekte halten bis zu zwei Jahre lang an.

Wie wird eine Lackversiegelung fachgerecht aufgetragen?

Einen großen Teil des Prozesses nimmt bereits die Vorbereitung ein. Der Lack muss gründlich gewaschen werden, anschließend muss Lackreiniger aufpoliert und eingearbeitet werden. Nach der Politur wird die Oberfläche erneut gewaschen und entfettet, erst dann kann die Lackversiegelung aufgetragen werden. Diese Schritte sind insgesamt sehr zeit- und kraftaufwendig.

Allerdings ist eine Nanoversiegelung auch nicht ganz billig. Aufgrund der vielen von Hand ausgeführten Schritte müssen Sie in einer Autowerkstatt mit Kosten zwischen etwa 300 und 500 € rechnen – je nach Größe der zu behandelnden Oberfläche und deren Zustand. Doch wer ein perfektes Ergebnis wünscht, der sollte diese Investition tätigen. Denn der Profi verfügt über praktische Erfahrung, geeignetes Werkzeug und hochwertige Produkte.