DEKRA: internationale Dienstleistungen für technische Untersuchungen

Die DEKRA ist mit rund 25.000 Mitarbeitern Deutschlands größte Prüfgesellschaft und in über 50 Ländern aktiv. Eingeteilt in drei Geschäftsfelder ist das Unternehmen seit 1952 in Stuttgart ansässig. Die Tochtergesellschaft DEKRA SE ist dabei für das operative Geschäft zuständig. Mehr zu den Aufgaben und der Konzernstruktur erfahren Sie auf Auto-Wissen.org.

DEKRA
Das Unternehmen DEKRA ist eine Prüforganisation technischer Fahrzeuge und Anlagen – © DEKRA by wikimedia.org

Den meisten ist der Konzern DEKRA als Prüfgesellschaft für Fahrzeuge bekannt, die sich in regelmäßigen Abständen der Haupt- und Abgasuntersuchung unterziehen müssen. Dafür hat das Unternehmen in Deutschland insgesamt 480 Niederlassungen und führt diese Prüfungen in 38.500 Werkstätten durch. Der Begriff TÜV hat sich in den letzten Jahrzehnten als Synonym für diese technischen Untersuchungen entwickelt, obwohl dieser eigentlich nur eine Marke ist und für die eingetragenen Prüfgesellschaften, wie zum Beispiel auch für den TÜV in Nordrhein-Westfalen, steht.

Aufgaben und Konzernstruktur der DEKRA

Neben den Kraftfahrzeuguntersuchungen erstellt die DEKRA auch Gutachten und prüft technische Anlagen, hierfür ist das Geschäftsfeld DEKRA Automotive zuständig. Weitere Aufgaben sind beispielsweise die Aus- und Weiterbildung in der DEKRA Akademie, die an über 100 Standorten vertreten ist und zu den größten deutschen privaten Bildungseinrichtungen gehört. Um dort einen Studienplatz zu erhalten, belaufen sich die DEKRA Gebühren auf rund 30.000 €. Weitere Aufgaben beziehen sich unter anderem auf die DEKRA Zeitarbeit im Zuständigkeitsbereich des Feldes DEKRA Personnel, aber auch der Arbeit-, Umwelt und Gesundheitsschutz als ein Teilbereich der DEKRA Industrial. Im Rahmen der Haupt- und Abgasuntersuchung ist die DEKRA berechtigt, TÜV-Gebühren zu berechnen, aber auch (in den neuen Bundesländern) Fahrerlaubnisprüfungen durchzuführen.

Hinweise zur Plakette der DEKRA

Wenn Sie auf Ihrer TÜV-Plakette lesen, dass die nächste Hauptuntersuchung stattfindet, so ist dies seit 2010 auch gleichzeitig der Termin der Abgasuntersuchung, da beide zusammengelegt wurden. Seit einigen Jahren muss jedes Fahrzeug auch die DEKRA Feinstaubplakette an der Windschutzscheibe haben, um so zu gewährleisten, dass nur schadstoffarme Fahrzeuge (grüne Plakette) in zuvor festgelegten Umweltzonen fahren dürfen.