Welche KFZ-Versicherung ist die richtige?

Jeder Halter eines Kraftfahrzeuges ist dazu verpflichtet, für seinen PKW eine KFZ Versicherung abzuschließen. Mit der KFZ-Haftpflichtversicherung können eventuelle andere Verkehrsopfer von selbstverschuldeten Unfällen finanziell entschädigt werden, auch wenn der Unfallverursacher völlig mittellos ist. Zudem wird durch diese Autoversicherung verhindert, dass der Schadenersatzpflichtige an seinen finanziellen Ruin getrieben wird, denn Unfälle mit Personenschaden lassen sich nur äußerst selten aus eigener Tasche bezahlen.

KFZ-Haftpflichtversicherung
Bei einem Verkehrsunfall kann sich der Geschädigte an die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers wenden um Schadensersatz zu verlangen – © JessicaSarahS by flickr

Diese Schadensersatzansprüche bei Personenschäden können in den schlimmsten Fällen sogar bin in die Millionen gehen. Deshalb ist die KFZ-Haftpflichtversicherung Pflicht für jedes Kraftfahrzeug. Wer für seinen PKW keine solche KFZ Versicherung abschließt und sein Auto trotzdem nutzt, macht sich strafbar. Zudem muss jeder Versicherungsnehmer die Beiträge für die KFZ Versicherung fristgemäß bezahlen. Die KFZ Haftpflichtversicherung stellt ein Muss für jeden Halter eines Autos dar – zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer und auch für den Besitzer des Kraftfahrzeuges selbst.

Die Teilkaskoversicherung

Beim Abschluss einer KFZ-Haftpflichtversicherung bietet es sich an, eine Teilkasko Versicherung mit abzuschließen. Diese kommt für Schäden am Fahrzeug des Versicherungsnehmers auf, welche durch gewisse Gefahren oder Ereignisse hervorgerufen werden. Wie beispielsweise Schäden durch Explosion oder Brand, Hagel, Sturm, Blitz oder Überschwemmung und Wildschäden (je nach Vertrag auch Haarwild). Zudem ersetzt diese zusätzliche Autoversicherung Bruchschäden der Verglasung und Schäden durch Kurzschluss an der Verkabelung des Fahrzeuges.

Natürlich erweist sich eine zusätzliche Teilkasko Versicherung als recht kostspielig. Um diese etwas senken zu können, besteht die Möglichkeit der Selbstbeteiligung. Das heißt, bei einem Schadenfall einem bestimmten Teil der Kosten selbst zu tragen. Je höher diese Beteiligung ausfällt, desto günstiger wird der Versicherungstarif. Bei Schäden, welche die Teilkasko betreffen, erfolgt grundsätzlich keine Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse, da es diese in der Teilkasko nicht gibt.

Die Vollkaskoversicherung

Die weitere zusätzliche Autoversicherung zur KFZ-Haftpflicht stellt die Vollkasko dar. Ist der zu versichernde PKW nicht älter als fünf Jahre, oder handelt es sich um ein Leasing Fahrzeug oder ein finanziertes Auto, empfiehlt es sich dringend, eine Vollkasko Versicherung hinzu zu nehmen. Diese ersetzt in der Regel auch den Schaden am eigenen Fahrzeug, wenn den Unfall der Versicherungsnehmer selbst verschuldete. Außerdem übernimmt die Vollkasko sämtliche Leistungen der Teilkasko, mutwillige Beschädigung des Fahrzeuges durch Vandalismus und die Kosten bei Unfällen mit erfolgloser Ermittlung des Unfallverursachers. Auch bei der Vollkasko ist es üblich, eine bestimmte Selbstbeteiligung festzulegen – hier wird ebenfalls der Versicherungsbeitrag enorm günstiger. Ebenso wie bei der KFZ-Haftpflichtversicherung findet sich in der Vollkasko das System der Schadenfreiheitsrabatte. Braucht in einem Jahr kein Schaden reguliert werden, verbessert sich die Einstufung der Schadenfreiheitsklasse. Kommt es jedoch zu einem Schadenfall mit Regulierung, folgt schließlich die Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse. Allerdings gilt dies lediglich für Vollkaskoschäden. Bei einem solchen bleiben in der Regel die anderen Autoversichrungen von der Rückstufung verschont.

KFZ-Versicherungen können Sie auf  Bedarfsgerecht-versichert.de kostenlos und unverbindlich vergleichen