Pflegemittel, Nasssauger & Co. – So reinigen Sie Ihre Autositze!

Eine regelmäßige Reinigung der Autositze erhöht nicht nur den Komfort, sondern steigert auch den Wiederverkaufswert Ihres Fahrzeuges. Hierfür gibt es eine Reihe an Pflegemitteln auf dem Markt, aber auch simple Hausmittel verhelfen zum neuen Glanz Ihrer Sitzpolster. Auto-Wissen.org verschafft Ihnen einen Überblick!

Der Zustand des Autoinnenraumes ist von immenser Bedeutung für das Wohlbefinden von Fahrzeughalter und Fahrgast. So sollten die Autositze regelmäßig gereinigt werden, um auch den Wert des Fahrzeuges zu erhalten. © Viktor Mildenberger / pixelio.de

Überall verstreute Krümel, Feuchtigkeits- und Essensflecken, Staub, ausgeblichene Polster, Hundehaare und unangenehme Gerüche – zwar mag kaum ein Interieur derart verdreckt sein, all diese Unreinheiten sind jedoch die Möglichkeit und lassen sich mit einer gründlichen Reinigung der Autositze entfernen. Ein sauberer Innenraum ist für viele Autobesitzer genauso wichtig wie die Lackierung – eine regelmäßige Reinigung der Autositze sollte somit auch Teil einer jeden Autoaufbereitung sein, zumal der Wiederverkaufswert des Fahrzeuges so immens zunimmt. Besonders im Frühjahr und auch im Sommer bietet es sich an, sich dieser zu widmen, da Sie sich zum einen der Verunreinigungen des witterungsstarken Winters entledigen, und Ihr Fahrzeug zum anderen bei nun gestiegenen Temperaturen gut durchlüften können.

Pflegemittel zur Reinigung der Autositze

Grundsätzlich sei darauf hingewiesen, dass Sie stets darum bemüht sein sollten, sämtliche Unreinheiten sofort nach ihrem Entstehen zu entfernen, um das tiefere Einwirken von Flüssigkeiten und Gerüchen zu verhindern. Dies wird Ihnen selbstverständlich nicht immer möglich sein und selbst penible Autobesitzer haben mit Verfärbungen des Polsters und kleineren Flecken zu kämpfen, da auch feuchte Kleidung und Staub Ihren Autositzen zusetzen. Hier zeigt sich der Vorteil von Schonbezügen; zwar optisch nicht jedermanns Geschmack, jedoch lassen sich diese einfach entfernen und gründlich waschen. Weiterhin bietet es sich an, die Autopflege einem Fachmann zu überlassen, um sich der einwandfreien Aufbereitung Ihres Fahrzeuges sicher zu sein.

Die oberflächliche Pflege der Polster sollte zunächst die Entfernung sämtlicher Krümel und Staubreste angehen. Achten Sie hierbei unbedingt auf den Zustand der Saugdüsen des entsprechenden Staubsaugers, schließlich wollen Sie nach der eigentlichen Reinigung Ihrer Autositze keine Beschädigungen am Polsterstoff feststellen, welche insbesondere an Tankstellen durch rissige Düsen verursacht werden können. Geht es an die chemische Reinigung ihrer Autositze, so greifen die meisten Autobesitzer zu einer Reihe an speziell dafür vorgesehenen Autopflegeprodukten. Hier gilt es grundsätzlich, sich an die Produktvorgabe zu halten. Die meisten Polsterpflegemittel sind Trockenreiniger. Der Trockenschaum wird gemäß Vorgabe auf die Polster aufgetragen und nach einer bestimmten Einwirkzeit wieder gründlich abgesaugt.

Sie können die Reinigung Ihrer Autositze auch mit simplen Haushaltsmitteln angehen. So verspricht bereits ein Heißwassergemisch mit Waschpulver, das Sie vorsichtig mit einem Mikrofasertuch in das Polster einarbeiten, gute Ergebnisse. Auch Rasierschaum gilt unter Autobesitzern als erwägenswerte Methode, den Autositzen zu neuer Frische zu verhelfen. An dieser Stelle sei jedoch Vorsicht geboten: verlassen Sie sich im Zweifel auf spezielle Autopflegeprodukte, insbesondere, wenn Sie Ihre empfindlichen Ledersitze reinigen möchten. Im Regelfall wissen Sie nicht, wie bestimmte Inhaltsstoffe mit Ihrem Polsterbezug reagieren. Auch herkömmliche Teppichreiniger eignen sich eher weniger zur Reinigung Ihrer Autositze, da diese das Polster stark durchfeuchten und im schlimmsten Falle sogar das Muster oder Gewebe angreifen. Sollten Sie sich etwas unkonventionellerer Reinigungsmethoden bedienen, so empfiehlt es sich zumindest, die Auswirkungen zunächst an unauffälliger Stelle zu testen, bevor Sie sich an die komplette Reinigung machen.

Gerätschaften zur Reinigung der Autositze

Neben dem oberflächlichen, trockenen Absaugen Ihrer Autositze, lassen sich diese auch gut mit einem Nasssauger reinigen. Dieser durchsetzt das Polster zunächst mit einem Gemisch aus Wasser und speziellen Reinigungsmitteln, welches anschließend wieder herausgesaugt wird und somit sämtliche Unreinheiten regelrecht herausgespült werden. Ein Dampfreiniger geht hier in der Regel sogar noch schonender vor, da sich dieser keiner Chemikalien bedient. Druckvoll wird hier heißer Dampf in das Polster geblasen, welcher die Schutzpartikel gründlich und desinfizierend löst. Achten Sie bei diesen Reinigungsmethoden darauf, diese lediglich zu vergleichsweise hohen Auentemperaturen durchzuführen und das Auto anschließend nach Möglichkeit länger offen stehen zu lassen, um für eine zureichende Durchlüftung des Innenraumes sorgen zu können.